Erste Eigenleistung abgeschlossen!

Als wir am vergangenen Samstag zu dritt vor der Aufgabe, den Rauspund im Dachboden zu verlegen standen, galt es erst einmal zu überlegen, wie wir den großen Berg an unterschiedlich langen Brettern am geschicktesten auf die Kehlbalken bekommen. Dabei war uns wichtig, dass wir möglichst wenig Verschnitt hatten und dass am Ende nicht alle Stöße auf dem gleichen Kehlbalken liegen.

Leider hatten wir den Zimmerern keine Maße für den Rauspund vorgeben können, weil zum Zeitpunkt der Bestellung noch nicht einmal der Dachstuhl stand. Das erwies sich für uns als kleines Ärgernis, weil wir am Ende alle Bretter kürzen mussten. Aber so viel sei vorweg genommen, der Berg an Brettern hat schließlich, entgegen unserer Befürchtung, doch noch gereicht. Nachdem wir die Bretter und Maße der ersten zwei Reihen festgelegt hatten, ging es auch recht schnell voran. Am Ende des ersten Tages hatten wir schon fast zwei Drittel des großen Bereichs fertig genagelt.

Und am Abend des zweiten Tags und nach viel Fummelarbeit im Friesengiebel, bei dem auch erst noch eine Unterkonstruktion gebaut werden musste, konnten wir endlich den komplett fertigen Fußboden im Dachboden bewundern. Dank Papas fachmännischer Hilfe und einer für mich ziemlich kuriosen, aber sehr, sehr effektiven Bauklammer-Keile-Technik haben wir die einzelnen Bretter auch richtig gut zusammen bekommen. Auch wenn einige der Bretter vielleicht einen Millimeter mehr rausstehen als andere, bin ich super zufrieden mit dem Ergebnis, denn das Material hat eben nicht mehr hergegeben. Aber seht selbst:

Dachboden_01

Dachboden_01

Dachboden_02

Dachboden_02

Dachboden_Friesengiebel

Dachboden_Friesengiebel

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